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Unterschriftensammlung zur Erhaltung der Ausgleichsflächen vom Gewerbegebiet Dreye West III
Unterschriftensammlung zur Erhaltung der
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Die Unterschriftenaktion findet bis zum 10. Dezember 2019 statt. Jeder Weyher Bürger ab 16 Jahren kann mit seiner Unterschrift dafür eintreten, dass dieses Vorhaben gestoppt wird. Gesammelte Unterschriften (gerne auch von Freunden, Bekannten und Nachbarn) bitte in der Erlenstraße 10 in Weyhe in den Briefkasten werfen oder einscannen und an die E-Mail Adresse: ulrike_buck@hotmail.com schicken.  
Zur Info:
Wie ihr vielleicht in der Presse verfolgt habt, gibt es derzeit sehr viel Aufregung wegen der Erweiterung Dreye West III und der damit einhergehenden Zerstörung von Ausgleichsflächen an der Ochtum. Diese Ausgleichsflächen wurden für das bestehende Gewerbegebiet festgelegt und sollen nun der Erweiterung zum Opfer fallen.
Das Fatale ist, dass die Ochtum mit der geplanten Erweiterung als Fließgewässer "eingebaut wird"; bis auf 50 Meter soll an die Ochtum gebaut werden. Damit wird ein sehr wichtiger Lebensraum (Stichwort Brutplatz für Rohrweihen) auf Dauer zerstört. 45 Vogelarten, die auf der roten Liste stehen, wurden in diesem Gebiet festgestellt. Nicht zu vergessen, dass die Ochtum eine wichtige Lebensader ist, die Biotope miteinander vernetzt.
Wie jetzt bekannt wurde, ist die Erweiterung des Gewerbegebietes in einer nicht öffentlichen Verwaltungsausschusssitzung von einigen politischen Vertretern im Oktober zur Planreife gebracht worden (ein wichtiges Signal für die Planungssicherheit von Investoren, um weitere konkrete Planungen voranzutreiben). Damit kann der Landkreis eine Baugenehmigung erteilen, und das, ohne förmlichen Satzungsbeschluss, d.h. ohne die öffentliche Darlegung von Umweltgutachten, Diskussionen und Abstimmung in der Ausschusssitzung für Bau, Planung und Umwelt (voraussichtlich geplant für den 11. Dezember 2019). 
Da die Gemeinde bisher alleiniger Flächeneigentümer der Ausgleichsflächen war, muss sie diese Flächen scheinbar in Form eines Kaufvertrages oder einer Kaufoption einem Investor zur Verfügung gestellt haben. 
In der Öffentlichkeit (Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten) wurde allerdings im November behauptet, dass das Ergebnis noch offen sei.
 
Das ist aus unserer Sicht ein Skandal! 
 
Man muss sich fragen, wie sicher sind die Ausgleichsflächen? 
Werden Ausgleichsflächen je nach Bedarf in ein paar Jahren zu Gewerbegebieten umgewandelt? 
Was bleibt eigentlich an naturnahen Flächen in unserer Gemeinde noch übrig? 
Und wie glaubwürdig ist Politik (d.h. einige politische Vertreter), wenn das Anliegen von Naturschützern (die eine beratende, ehrenamtliche Funktion in Beteiligungsverfahren und Beiräten einnehmen) schon im Vorfeld abgebügelt wird?

Sommerimpressionen


Informationen zum Hombach: siehe "Aktuelles"

Bildautor: H.Bokelmann